Erste Schritte in der neuen Klasse - Pisanskis tanzen in Recklinghausen

Der TNW-Pokal ruft! Nachdem Ronald und Susanne Pisanski in der D-Klasse den begehrten Pokal nach Oberhausen holen konnten, wollten sie natürlich auch bei der Neuauflage dabei sein - diesmal dann allerdings in der Senioren II C. Gleich die ersten zwei Chancen boten sich ihnen am Wochenende, 22.-23. August 2015, bei der VTG Recklinghausen. Denn dort waren dem Pokal gleich zwei Tage gewidmet. 

 

Die Turnierserie sowie der Ausrichter genießen ein hohes Ansehen bei den Paaren und entsprechend waren die Startklassen gut gefüllt. Am Samstag waren ganze 22 Paare gemeldet, am Sonntag nur zwei weniger. Gute Voraussetzungen also für unser ambitioniertes Paar die ersten Schritte in der neuen Startklasse zu wagen. Seit dem Aufstieg hatten die Beiden nämlich nicht nur an neuen Programmen sondern auch u.a. an Haltung und Dynamik gearbeitet. Genau das wollten sie an diesen Tagen zeigen und eine erste Positionsbestimmung vornehmen. 

Mit vielen wichtigen Tipps und Hinweisen im Hinterkopf ging es auf die Fläche. Nach einem tiefen Atemzug ging es zu den sanften Klängen des langsamen Walzers los. Als sie am Samstag nach der Vorrunde von der Fläche kamen, waren sie zufrieden mit sich. Sie hatten ein gutes Gefühl und waren überzeugt, dass sie das Neuerlernte gut umsetzen konnten. Dennoch konnten sie sich kaum vorstellen, dass sie eine Runde weiterkommen würden - denn die Anzahl ausscheidener Paare würde auf Grund des großen Feldes relativ groß sein. Und ihr Gefühl trügte sie nicht; mit dem erreichten 17. Platz reichte es leider nicht für eine weitere Runde. Allerdings konnten sie ein Ziel erreichen und die ersten Punkte ertanzen.

 

Am Sonntag gab es dann eine weitere Chance auf Punkte. Leider war der Start in die Vorrunde dann nicht optimal. Die Musik für den langsamen Walzer war sehr schwer und der Takt schwierig zu finden. Etwas verunsichert konnten sie die Sicherheit des gestrigen Auftritts dann leider nicht wiederholen. Mit dem erreichten geteilten 15.-16. Platz waren sie nicht ganz so zufrieden wie mit dem Ergebnis des Vortages. Dennoch war die Enttäuschung schnell vergessen und es wurde munter diskutiert, was man nun aus diesen Erfahrungen mit ins Training nehmen könnte.