TTCO bittet bei der Diakonie zum Tanz

Im Herbst letzten Jahres erreichte den Tanz-Turnier-Club Oberhausen eine nicht alltägliche Anfrage. Die Diakonie Oberhausen erkundigte sich, ob eine Kooperation möglich sei, denn man wolle gerne einen Tanzkursus anbieten.

Da der Verein immer bestrebt ist, bereits Tanzbegeisterten sowie Neueinsteigern diese schöne Freizeitbeschäftigung (noch) näher zu bringen, herrschte eine positive Einstellung gegenüber der Anfrage. Allerdings musste vorher noch geklärt werden, welcher der ehrenamtlich tätigen Trainer für diesen Kurs in Frage käme.

 

Denn bei dieser Frage ging es nämlich nicht nur um Lust und Zeit sondern vorallem auch um Einfühlungsvermögen und positive Ausstrahlung. Denn der Kurs würde sich an Menschen richten, die nach schweren Zeiten und schlimmen Erfahrungen behutsam und langsam in die Gesellschaft zurück geführt werden sollen. Und dazu kann das Tanzen einen guten Beitrag leisten, da es den Betroffenen auf unkomplizierte und ungezwungene Art und Weise ermöglicht miteinander in Kontakt zu kommen. Natürlich ist der Tanzkurs dabei nicht die einzige Maßnahme der Diakonie, dem Sozialdienst der evangelischen Kirche.

 

Nach einigem Überlegen fiel die Wahl auf unsere Jungtrainerin Vivian Grassel. Mit ihrer fröhlichen und lockeren Art auf Menschen zu zugehen und Tanzschritte zu erklären war sie die perfekte Wahl.

Nachdem alle Fragen geklärt waren, konnte es dann auch schon losgehen. Vivian und die Teilnehmer waren vor der ersten Stunde ziemlich aufgeregt. Aber nachdem man sich kennengelernt und die erste Zeit miteinander verbracht hatte, wurde die Stimmung immer besser und lockerer. Die Teilnehmer des Kurses lernten so mit viel Spass und ohne Druck Stück für Stück u.a. die Grundschritte im langsamen Walzer und im Discofox. 

 

Der erste Kurs endete Anfang März. Ein neuer Kurs ist bereits, auf Grund der positiven Annahme seitens aller Teilnehmer,  in Planung.

 

Wir freuen uns sehr, dass der Kurs so gut angenommen wird und möchten uns herzlich bei allen Teilnehmern, der Diakonie sowie natürlich bei Vivian bedanken. Zum Schluss bleibt uns nur ein Fazit: Ein tolles Projekt, das hoffentlich noch lang fortbestehen wird.